Übersicht über Windows HPC Server 2008 R2 Windows HPC Server 2008 R2 vereint die Leistung handelsüblicher x64 (64-Bit x86)-Computer, die einfache Verwendbarkeit und Sicherheit des Active Directory-Verzeichnisdienstes und das Windows-Betriebssystem zu einer sicheren, bezahlbaren Lösung für High-Performance Computing (HPC). Einführung Windows HPC Server 2008 R2 kann unter Verwendung der standardmäßigen Windows-Bereitstellungstechnologien leicht und schnell eingesetzt werden. Um weitere Compute-Nodes zum Rechencluster hinzuzufügen, brauchen die Nodes lediglich eingesteckt und verbunden werden. Die Implementierung des Microsoft Message Passing Interface (MS-MPI) ist dabei vollständig kompatibel zur MPICH2-Referenz. Während die Active Directory-Integration eine rollenbasierte Sicherheit für Administratoren und Benutzer bietet, steht über die Microsoft Management Console eine vertraute Oberfläche zur Verwaltung und Zeitplanung zur Verfügung., KerntechnologienWindows HPC Server 2008 R2 unterstützt folgende Kerntechnologien: x64-basierte Host- und Clusternode Message Passing Interface v2 (MPI2) Gigabit-Ethernet, Ethernet über RDMA, Infiniband und Myrinet zum Netzwerkanschluss Compiler und Bibliotheken von Drittanbietern
Hauptmerkmale und VorteileVereinfachte Clusterbereitstellung und -verwaltung CCS ermöglicht eine rasche Bereitstellung von Nodes sowie eine schnelle Konfiguration des Clusters. Überwachungs-Tools und richtlinienbasierte Zeitplanungsfunktionen stellen eine skalierbare, leicht verwendbare Verwaltungsumgebung bereit. Zu den Merkmalen gehören:
Automatisierte Einrichtung, die nur minimale Eingaben durch den Benutzer erfordert Assistenten zur Einrichtung der Netzwerkkonfiguration, Remoteinstallationsdienste, Nodeverwaltung sowie der Cluster-Sicherheit Ein integrierter Software-Stack mit eingebautem Job-Scheduler sowie ein MPI-Stack, um eine schnelle Inbetriebnahme durchzuführen
Bessere Integration in die IT-Infrastruktur CCS integriert sich nahtlos in die existierende Windows-Infrastruktur. Know-how und Technologien, die bereits vorhanden sind, lassen sich auf diese Weise weiterverwenden – beispielsweise, wenn es um die Verwaltung des Systems und von Compute-Nodes, das Workload-Management, die Benutzeradministration oder die Sicherheit geht. CCS unterstützt unter anderem die Weiterverwendung von: existierenden Active Directory-Deployments zur Vereinfachung der Authentifizierung und der Sicherheitseinrichtung den Remoteinstallationsdiensten (RIS) für die Installation von Remote-Nodes Microsoft Systems Management Server (SMS) zur Updateverwaltung für Cluster-Nodes Microsoft Operations Manager (MOM) zur System- und Jobverwaltung der Microsoft Management Console (MMC) für Systemtools in Form von Snap-Ins
Breite Anwendungsunterstützung CCS wird in allen Branchen von führenden Anwendungen unterstützt. Dadurch können Sie gängige Anwendungen einsetzen, für die eine große Unterstützung vorhanden ist. Ein integrierter Software-Stack, der speziell im Hinblick auf das High-Performance Computing konzipiert wurde, ermöglicht es Entwicklern, eine umfangreiche Vielzahl von Anwendungen und Tools für Windows HPC Server 2008 R2 zu erstellen.
Vertraute Entwicklungsumgebung Bei der Entwicklung von Anwendungen für CCS können Entwickler auf ihr vorhandenes Know-how über die Windows-Plattform zurückgreifen und ihre Erfahrungen unmittelbar nutzen. Microsoft Visual Studio ist die am häufigsten verwendete, integrierte Entwicklungsumgebung (IDE). Visual Studio 2005 wartet mit einer speziellen Unterstützung zur Entwicklung von HPC-Anwendungen auf (beispielsweise einem Parallel-Debugger).
CCS umfasst einen integrierten MPI-Layer, der auf der Industriestandard-Spezifikation MPI2 basiert. Dadurch ist es besonders einfach, existierende Anwendungen zu portieren, die eine parallele Verarbeitung durchführen.
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